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Wir unterstützen das Hilfsprojekt des österreichischen Tierschutzvereins, weil es vor Ort den Hunden und Kindern Grönlands eine Perspektive eröffnet.

Fällt der Name Grönland, wird dies mit Abgeschiedenheit, Naturverbundenheit, traditionellem Leben der Inuit verbunden, Tiere und Menschen teilen sich die größte Insel der Erde im gegenseitigen, harten aber respektvollen Überlebenskampf.

Weit gefehlt:
In Grönland leben etwa 21 000 Schlittenhunde unter katastrophalen Umständen. Es herrscht ein flächendeckendes Grauen mit ständig angeketteten Schlittenhunden, die ohne Wasser und Futter dahinvegetieren. Eine Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins machte sich im August 2007 auf nach Ostgrönland, um das Leid der Hunde zu dokumentieren: Einsame Hunde an Ketten, Hunde ohne Wasser, skelettierte Hunde mit zusammengebunden Beinen, den Strick, der als Halsband fungierte, noch um den Hals. Die Welpen müssen am nackten Boden liegen auch im Regen, Welpenhütten sind zwar gesetzlich vorgeschrieben, doch es hält sich niemand daran. ...

Den Rest des Beitrages, das Hilfsprojekt, Briefe an die grönländische und dänische Regierung und die Petition zum Unterschreiben findet ihr auf dem folgendem Link:

www.groenlandhunde.wavez.at




Auszug aus dem Mail von Marcelle Welter, dem Ersteller der oben genannten Website:
"Den Grönlandhunden nützt es sehr, wenn unsere Website an viele Tierfreunde weitergeleitet oder verlinkt wird, damit dieses Drama bekannt wird und ganz viele Unterschriften auf der Petitionsliste zusammen kommen. ...
Ich bin sehr froh, dass nicht zuletzt durch unsere Website, die an guten Tagen bis zu 200 Besucher hat, die miserable Haltung der Hunde in Grönland doch bekannt wird. Wichtig ist für die Grönlandhunde, die dänischen Botschaften und grönländischen Politiker mit Protestmails zu bombardieren. Sie sollen wissen, dass die Menschen eine artgerechte, tierfreundliche Behandlung und Versorgung der Hunde verlangen. Die Mailadresse der dänischen Botschaft in Bern steht auf unserer website unter Hilfe -> Support.
Man sollte die grönländische Selbstverwaltung schon bestärken, die aus Dänemark kommenden dringend benötigten Subventionen, zu einem kleinen Teil auch für eine bessere Lebensqualität der Hunde zu verwenden. Lt. einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 26.03.2008 fließt jährlich aus Dänemark 430 Millionen EURO Zuschuss nach Grönland. Wenn man das auf 56500 Einwohner umlegt, kommen auf jeden Einwohner ca. 7600,-- EURO. Das erhalten die Leute natürlich nicht direkt, aber in die noch fehlende Infrastruktur, Behörden, Sozialhilfe ect. wird das Geld gesteckt.   Wenn davon nun nur 100,-- EURO je Einwohner im Jahr für die Hunde abgezweigt werden würden, wären das ca. 5,5 Millionen EURO, die man für Tierärzte, Futter, Hütten, Medikamente, ect. aufbringen könnte. Etwas mehr als 1 %  der dänischen Subventionen für die Hunde – sind sie das nicht wert?   Ein Land, das nicht nur Aussicht auf riesige Erdölvorkommen, die wahrscheinlich um Grönland lagern, hat, sondern schon Gold und Olivin fördert und noch nach weiteren Mineralien sucht, sollte endlich ein Tierschutzgesetz haben, dass den Hunden ein artgerechtes Leben garantiert."